Ateliertage in Altenkirchen
Am 16. September sind wir, der Kunstleistungskurs der S6, zu unserem viertägigen Ausflug aufgebrochen. Nach einer vierstündigen Reise kamen wir in Altenkirchen an. Das Atelier, in dem wir die nächsten vier Tage malen sollten, war geräumig und schön hell. Wir fingen bald an und malten unser erstes Bild, das Ankunftsbild. Unser Thema für die vier Tage war „Moderne Kunst“. Zu unserem dem folgenden Gruppenbild teilten wir uns zu dreier Paaren auf. Jeder bekam eine der Grundfarben, also entweder rot, gelb oder blau. Die Resultate fielen sehr verschieden aus, genauso wie bei den folgenden einzelnen Bildern, die mit der eigenen Farbe des Gruppenbildes gemalt wurden. Wir malten an diesem Abend nicht übermäßig viel, unterhielten uns aber und lernten einander näher kennen.
Am nächsten Tag bekamen wir schon nach dem Frühstück unsere erste Aufgabe: Zeichnen in der Natur. Wir nahmen alle Kohle und Zeichenblöcke mit und gingen einen Pfad entlang und setzten uns auf unseren Kissen unter eine Brücke, sodass wir auf ein Feld schauten. Wir skizzierten später auch an einem kleinen See. Als wir mit unseren Skizzen fertig waren, gingen wir in das Atelier zurück. Hier mussten wir dann unsere Skizzen auf großem Papier ohne grün umsetzen. Die Resultate waren sehr verschieden. Es war eine herausfordernde Aufgabe und manche von uns arbeiteten bis nach Mitternacht daran.
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Unseren 3.Tag haben wir mit Lockerungsübungen begonnen. Diese waren zum Aufbau gegenseitigen Vertrauens, Teamwork und besseren Kennenlernens gedacht. Nach einer halben Stunde haben wir uns wieder mit unseren Landschaften beschäftigt.
Nach dem Mittagsessen und einer zweistündigen Pause haben wir uns Bücher von bekannten Malern angeschaut, um ein „Zitat“ als ultimatives Bild zu kreieren. Nach mehreren Versuchen konnten wir die Ergebnisse zusammenfassen und auf unsere am Vortag bespannte Leinwand wiedergeben. Wir haben bis spät in die Nacht, manche sogar bis 2 Uhr morgens, an unseren Bildern gearbeitet.
Mittwochs, unser Abreisetag, hatten wir wieder ein paar Lockerungsübungen nach dem Frühstück. Dieses Mal haben wir eine Art Fragespiel gespielt. Danach haben wir unsere Bilder sortiert, welche ausgestellt werden sollten, und welche nicht, und die jeweiligen dann in das richtige Format geschnitten. Kurz nach dem Mittagessen hatten wir eine Besprechung über unsere Bilder: Was ist unser liebstes Bild? Welche Erfahrungen haben wir während des Aufenthaltes gesammelt?
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Da noch andere Gruppen die Bildungsstätte besucht hatten, hatten wir die Möglichkeit, unsere Bilder im Atelier auszustellen und zu erklären. Carolina hat dabei schon ihr ultimatives Bild verkaufen können. Nachmittags mussten wir zum Bahnhof aufbrechen. Der Zug war pünktlich, und so waren wir nicht allzu spät zuhause.
Wir hatten alle miteinander sehr viel Spaß, obwohl es doch viel mehr Arbeit war als wir dachten. Im Atelier konnten wir verschiedene Maltechniken wie z.B. das Spachteln lernen und benutzen.
Anna Hollmann & Alissa Nagler
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Me and my art class had a trip in Altenkirchen. We stayed there for three days. We were in an “akademie”, where we slept in the night, and also ate breakfast, lunch and dinner. I really enjoyed the service of this “hotel” everything was always very clean and the atmosphere was always happy and tolerant. The food in the canteen was also good, some pupils in my class were vegetarians, so the cook cooked an extra meal for them. We also learned many things about drawing and painting. We all learned many new techniques, we also learned how to relate the colours in a painting or how to make contrast between one colour and the other.
In three days we have painted many pictures. Sometimes we also left the building and we went to explore new places to draw or paint. There was a great view everywhere, there were cows, trees, rivers and lakes. We also did a painting related to a view of our choice, we first drew a “skizze” and then we went back to the “akademie” and we painted the same picture.
The best part was that the art laboratory was always open and that we could have drew or painted whatever we wanted for as long as we needed. Usually we finished to paint around 9 p.m. but, after a small break, we always went back to the art room and just kept on painting or drawing. It was very fun and we did many interesting things. The second day my arm was really hurting because I wasn’t used to paint all day long, but it got better after a while. This trip also helped me to integrate with the other pupils in the class and to meet new friends.
Gabriele Andriulo