
Geplant war es schon länger, daß die älteren Schüler mit den jüngeren Schülern ein Kunstprojekt starten wollten - und vom 16.1. bis 25.1 wurde dieses Projekt verwirklicht.
Die zwanzig Schülerinnen und Schüler der italienischen Klasse von Lucia Lotti kamen für insgesamt vier Stunden in den Kunstraum 119 in die Mittwochstunde des ersten s5 Kunstkurses und die Freitagstunde des zweiten s5 Kunstkurses. Jeweils ein größerer Schüler kümmerte sich jeweils um zwei der jüngeren Schüler.
Beim Anfertigen der Halbmasken aus Gips hatten die Größeren alle Hände voll zu tun.
Die Primary-Schüler sollten sich gegenseitig eine Maske aus Gips auf das Gesicht legen. Da mußte genügend Creme, Augenpads und Haarreifen verwendet werden. Außerdem benötigte man genug Geduld bis die Halbmaske auf dem Gesicht hart wurde.
In der zweiten Stunde wurden die Gipsmasken mit Pappmaché abkaschiert, es wurde also eine Art „Abguß“ aus einigen Papierschichten mit Kleister angefertigt. Dabei mußten die Papierschichten eng anliegend aufgeklebt werden.
![]()
![]()
![]()
In der dritten Stunde wurden die trockenen Papiermasken am Rand geschnitten und die individuellen Augenöffnungen eingezeichnet und ausgeschnitten. Manche Augen mußten die größeren Schüler vorsichtig nachschneiden. Ein Schüler wollte einen langen Schnabel an seiner Maske befestigen. Dann wurde zusammen der Stoff für die Masken ausgesucht und mit viel Leim glatt auf die Masken geklebt, der Rand eingeschnitten und sauber umgelegt. Mit viel Geschick arbeiteten die Kleineren und Größeren zusammen.
Vor der vierten Stunde hatten die Größeren den Stoff in den Augenöffnungen befestigt und das Gummiband zum Aufsetzen vorbereitet, so daß sie nun gemeinsam mit den Jüngeren den Schmuck aussuchen konnten. Es wurden Federn ausgewählt, Paillietten sorgfältig um den Rand geklebt, Wimpern befestigt oder Perlenketten, zum Schluß etwas Glitzer oder Sterne aufgetragen. Am Ende dieser Stunde waren die Masken fertig, nur einige Kleinigkeiten mußten von den Größeren nachgeklebt werden. Denn nur diese Schüler durften den Heißkleber bedienen, mit dem man sich leicht verbrennen kann.
![]()
![]()
![]()
Es ging viel schneller als wir gedacht hatten und so konnten die Masken ausgestellt werden und können zum Rosenmontag von den Primary-Schülern schon getragen werden. Auf dem Klassenfoto sieht man stolze 19 der 20 Schüler mit den fertigen Masken.
Auch den s5 Schülern hat das Projekt Spaß gemacht und sie hätten doch auch ganz gern eine solche Maske auch für sich gemacht...
Mechthild Kersken, Kunstlehrerin