Science Symposium 2008 in Varese

Die Woche davor:  Die Woche war relativ anstrengend! Bis  spät abends wurde noch an den Texten und Postern gearbeitet. Wir haben erst den Tag vor der Abfahrt alles fertig bekommen, inklusive laminieren und Skripts binden lassen. Ich ging fast jeden Tag erst zwischen zwölf und ein Uhr ins Bett. Doch die Mühe hat sich gelohnt; wir sind 3. geworden (Juniorposter). 

In Varese:  Wir sind 8.00 Stunden mit dem Bus durch die Schweiz nach Varese/ItalienI gefahren. Abends um 17:30 Uhr kamen wir dort im Hotel an und mussten schon um 18:00 Uhr zum Abendessen in ein anderes

Hotel aufbrechen. Wir wohnten übrigens in einem 4-Sterne Hotel. Toll! Naja, um 20:00 Uhr sind wir dann mit dem Bus in die Europäische Schule in Varese gefahren. Die ESV ist etwas kleiner und älter als unsere Schule, doch das merkt man ihr eigentlich kaum an. Dort wurden wir mit Präsentationen und Vorführungen herzlich empfangen. Als wir nach der Feier  hundemüde in unsere Betten fielen,  war es bereits 1:00 Uhr morgens!  Am nächsten Tag sollten wir Junioren unsere Poster vorstellen. Um 8.00 Uhr ging’s los. Erst lauschten wir einigen „Oral presentations“  der Senior ICT-Projekten, dann waren die Junior-Poster an der Reihe. Wir waren ganz schön aufgeregt. Wir sollten unser Poster und unser Thema in ca. 10 Minuten vor  6 Jurymitglieder und ca. 20 – 30 Zuschauern vorstellen. PUH!!!                                                      

Am Tag darauf besuchten wir ein großes Labor des „Joint Research Center JRC“. Die Fahrzeit mit dem Bus betrug 90 Minuten. Das Labor, welches wir besuchten, war sehr interessant. Wir blieben dort fünf Stunden und machten danach noch ein Naturwissenschaftsquiz. Als wir endlich in unsern Betten lagen, war es mal wieder ca. 1:00 Uhr morgens. Am Abend vor unserer Abreise gingen wir noch in eine richtige Disco; mit Bodyguards an jeder Tür!

Die Jury:  Zusammen mit meiner Partnerin Lisa Katharina Krombholz haben wir unser Projekt „Konzentration in Abhängigkeit von der Schlafdauer“ gemeinsam der Jury vorgestellt. Es waren sechs Jury-Mitglieder, die meisten konnten zwar Deutsch, aber wir sollten unsere Präsentation trotzdem auf Englisch erklären. Die Jury-Mitglieder bewerteten unsere Arbeit nach den Gesichtspunkten Originalität des Projekts, wie viel Wissenschaft dahinter steckte, Potential zur Weiterentwicklung, etc. Die Senior Schüler durften uns auch bewerten. 

Die Siegerehrung: Jeder von den Teilnehmern bekam einen USB-Stick vom Europäischen Patentamt und eine Medaille von dem Labor in dem wir waren. Nun wurde es aber ernst. Es wurde totenstill im Saal. Lisa und ich hatten nicht ernsthaft mit einem der vorderen Plätze gerechnet.  Doch plötzlich rief der Koordinator der Veranstaltung unsere Namen, und bat uns nach vorne zu kommen. Lisa und ich waren sprachlos vor Freude. Wir hatten den 3. Platz der Junior-Poster erreicht!

Heimreise:  Wir platzten bald vor Stolz, doch wir sagten unseren Eltern nichts, um sie zu überraschen. Wir kamen aus dem Bus und hielten den Pokal in die Luft. Alle waren stolz auf uns; aber am meisten wir selbst. Bestimmt sind wir nächstes Jahr, übrigens in Frankfurt, auch wieder dabei.

Claire-Louise Möller-Hahn, S2de