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20.02.2012

Bericht vom Schachturnier „Hibbdebach-Dribbdebach“ - 2012

Teil 1

Die Vorhallen der Saalbau sind rappelvoll. Überall stehen und sitzen Kinder herum, manche sogar mit einem, wahrscheinlich extra für diesen Anlass gemachten T-Shirt, auf dem steht: „Schach verbindet!“. Auch Lehrer, Erzieher und Eltern laufen hier zahlreich herum. Alle warten auf den Moment! Auf den Moment, wo es 10 Uhr wird und sich die Türen zum großen, mit Girlanden geschmückten und zahlreichen Tischen gefüllten Raum öffnet. Der Raum, in dem das 22. Frankfurter Schachturnier „Hibbdebach-Dribbdebach“ am 2.2.2012 stattfinden wird.

Endlich ist es soweit. Als sich die Türen öffnen strömen alle in die Halle. Alle laufen zu den zugeteilten Tischen, setzen sich, warten einerseits auf den Gegner, andererseits auf die Ansage, dass das Schachturnier nun endlich eröffnet ist.

Nach einiger Zeit ist beides gekommen und man hört außer dem Klicken der Spieluhren nur noch komplette Stille. Jeder Spieler hat 15 Minuten Zeit. Man kann gewinnen, indem man entweder den Gegner so lange hinhält bis er keine Zeit mehr hat oder man schlägt ihn mit dem eigenen Schach-Können.

Jedes Ergebnis wir auf einen Zettel geschrieben, den jeder Gruppenleiter besitzt. Der Zettel wird nach jeder Runde vorne an der Bühne abgegeben. Dort werden die Zettel ausgewertet und es entstehen immer neue Listen, auf den die Tischnummern für die nächste Runde stehen. Die Teams, die aus 8 Teammitgliedern bestehen, sitzen immer in der gleichen Reihenfolge an jeweils acht nebeneinander stehenden Tischen. Nachdem die fünf Runden gespielt wurden, wird ein letztes Mal ausgewertet und dann die Sieger bekannt gegeben. Die Sieger bekommen einen großen Pokal und für jedes Mitglied nochmals einen kleinen Pokal plus Medaille und Urkunde. Dann noch ein Applaus und ein Foto. Übrigens gab es auch für alle anderen Spieler auch eine Medaille

Bericht Fee Benisch

 

Teil II

Auch dieses Jahr standen wir wieder mit zwei Teams am Start, nämlich einer jüngeren und einer älteren Mannschaft. Es bestand jeweils eine Mannschaft aus 8 Spielern, gespielt wurden 5 Runden im Schweizer System, d.h. immer gegen denjenigen, der in der Tabelle am nächsten stand. Die Mannschaftsaufstellung sah folgendermaßen aus:

 

Mannschaft 1 (WS 1)

Mannschaft 2 (WS 2)

Francis Schuknecht

Max Deletioglu

Max Tichy

Fee Benisch

Moritz Benisch

Till Freyberg

Maxim Gerspach

Elisabeth Haarmann

Alessandro Dolce

Emilia Herrmann

Ludomir Pankowski

Lisa Kamara

Lennart Bittel

Leah Mönkemöller

Camillo Baratta

Paula Schorlemer

 

Joscha Pracht

Jacqueline Ziegler (Unterstützung)

 

 

Durch das Nutzen einer taktisch sinnvollen Aufstellung konnten wir das erste Spiel 5:3 für uns entscheiden. Anschließend bekamen wir es mit sehr starken, uns bei Dimensionen überlegenen Gegnern zu tun und mussten uns klar 1:7 geschlagen geben. Beim dritten Spiel erlangten wir erneut einen Sieg mit 6:2. Als nächstes mussten wir aufgrund schwacher Leistungen gegen eine klar unterlegene Mannschaft mit einem 4:4 Vorlieb nehmen und zuletzt verloren wir ärgerlich mit 3:5 hatten somit genau die Hälfte der Punkte erreicht. Daraus resultierte dann ein respektabler 10. Platz von 16 und ein spaßiger Tag.

Bei der jüngeren Gruppe verliefen die Ergebnisse zum Thema Schach leider nicht so optimal: Nach einer 1:7- Niederlage im ersten Spiel folgte auf dem Fuße ein weiterer ärgerlicher Verlust. Auch im dritten Spiel musste man sich geschlagen geben und das vierte Spiel ging ebenfalls an den Gegner. Dadurch hatte man sich eine freigestellte Runde erspielt, die also automatisch den ersten Sieg einbrachte, und dann auch noch 8:0! Es entstand im Endeffekt zwar ein 35. Platz von 37, aber an Motivation und Teamgeist fehlte es trotzdem keinem und folglich kann man auch mit diesem Ergebnis zufrieden sein, hatte man es doch teilweise auch mit professionellen Spielern zu tun!

Alles in allem kann man diesen Tag ohne den Hauch eines Zweifels als einen Gelungenen, wenn auch nicht so enorm erfolgreichen Tag bezeichnen, der auf jeden Fall wiederholt werden muss!

Bericht: Maxim Gerspach

 


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