„Ich hab das Lachen nicht verlernt“ (Edith Erbrich)

Am Montag, den 20. Juni,  besuchte uns Frau Edith Erbrich im Deutschunterricht. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Begegnung.

Das Thema des zweiten Weltkriegs  wird ja immer wieder im Unterricht behandelt und man liest in Büchern darüber, aber dennoch ist es ein völlig anderes Erlebnis von Menschen, die selber dabei waren davon zu hören. Frau Erbrich hat uns als Zeitzeugin von ihrem Leben erzählt. Sie wurde als Tochter eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter geboren und hat einen Bruder und eine Schwester. Bis zu ihrem siebten Lebensjahr lebte sie in Frankfurt und schon in dieser Zeit war für sie das Leben als Tochter eines Juden nicht einfach. Im Alter von sieben Jahren wurde sie dann mit ihrem Vater und ihren Geschwistern deportiert. Beginn der Deportation war die Großmarkthalle, der Ort, wo heute die EZB steht.  Ihre Mutter musste, obwohl sie mit ihrer Familie zusammen bleiben wollte und auch die schwere Zeit in Frankfurt mit ihnen durchgestanden hatte, in Frankfurt verbleiben.

Frau Erbrich kam gemeinsam mit ihrer Schwester in ein Lager in Theresienstadt, von ihrem Vater wurden sie getrennt. Auch bei ihrer älteren Schwester durfte sie nach kurzer Zeit aufgrund des Altersunterschiedes nicht bleiben. Sie musste im Lager oft ihren Aufenthaltsort wechseln und musste viele Unmenschlichkeiten über sich ergehen lassen, bis die russischen Panzer nach Theresienstadt rollten und die Häftlinge befreiten. Frau Erbrich, ihre Schwester und ihr Vater kehrten  nach einem mühsamen Fußmarsch nach Frankfurt und zu ihrer Mutter zurück.

Heute erzählt sie vor allem in Schulen jungen Leuten von ihren Erlebnissen, wie sie es auch für uns getan hat.

Ich fand dieses  Gespräch sehr gut, da wir so viele Details erfahren konnten und sie uns auch vermittelte, wie sich die Menschen in Kriegszeiten fühlten.

Dadurch konnten wir uns die Gefühle und Ängste der Menschen viel lebhafter vorstellen.

In Büchern und im Unterricht wird meist die Situation der Menschen pauschal betrachtet und es scheint alles sehr weit weg vom unserem eigenen Leben. Durch das Gespräch mit Frau Erbrich waren wir viel näher am Geschehen und ihre Erzählungen haben uns sehr berührt.

Vielen Dank an Frau Erbrich für ihren Besuch und wie sie uns es mitgegeben hat, werden wir unsere Augen und Ohren offenhalten, damit solche Geschehnisse nie wieder passieren.

Sarah Rother S4de

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