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„Phase 0“ an der ES Frankfurt

Seit vielen Jahren steht der Neubau der Europäischen Schule Frankfurt im Raum, die zukünftige Schülerprognose und der Raumbedarf sind seit einigen Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) offiziell anerkannt, ein geeignetes Grundstück steht leider immer noch nicht zur Verfügung. Am Anfang eines modernen Schulbauprozesses steht die Durchführung einer so genannten „Phase 0“ zur Erarbeitung eines pädagogischen Konzeptes an, eine der Grundlagen für das spätere Bauprojekt im Zusammenspiel zwischen Architektur, Pädagogik, Politik und Verwaltung.

Welche Schule wird den Anforderungen der Zukunft gerecht? Wie und wo lernen Kinder und Jugendliche in der Zukunft? Wie gestalten sich schulische Lern- und Lebensräume in den kommenden 50 – 100 Jahren? Welche Synergien gibt es zwischen schulischem und außerschulischen Lernen? Wie können gute Synergien geschaffen werden? In diese Qualitätsdiskussion werden alle an Schule Beteiligten eingebunden: Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Eltern, Verwaltungsmitarbeiter, Schulbehörden, Schulträger, Schulpartner usw.

Dieser Prozess wird von einem professionellen Unternehmen begleitet – in unserem Fall sind es „die Baupiolten BDA“ aus Berlin, mit einem multiprofessionellen Team bestehend aus Architekten, Schulentwicklern und Projektmanagern. In verschiedenen Workshops, Interviews, Planspielen, Diskussionsrunden usw. werden die unterchschiedlichen Perspektiven beleuchtet und diskutiert, um am Ende eine pädagogische Lernlandschaft zu zeichnen, die sich unsere Schulgemeinschaft für die Bildungsstätte der Zukunft vorstellt. Das Ergebnis der „Phase 0“ fließt schlussendlich in die konkrete Planung der Architektur der Schule mit ein und wird am Ende dieses Schuljahres der Schulgemeinschaft vorgestellt.